-
Alles Nicht So Einfach
Datum: 11.05.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byHotFifi
... du heute noch eine Fahrt?" „Nein, ich bin fertig. Hast du Bier?" Dotty kaufte Bier nur für ihn, es war also nie sicher, ob sie eines da hatte. „Eines müsste es von Weihnachten noch geben." Sie fand die Flasche ganz hinten im Kühlschrank und reichte sie zum Tisch. Zufrieden ließ Sebastian den Bügelverschluss ploppen. „Prost! Auf dich!" Er nahm einen tiefen Schluck. „Auf mich?" Dorothea zog die Augenbrauen hoch und setzte sich zu ihm an den Tisch. „Was ist los? Ärger mit einer Frau?" Leicht legte sie ihm eine Hand auf den Unterarm. Seb empfand die Geste als ungeheuer tröstlich. Beide sahen auf, als sich die Küchentür wieder öffnete. „Papa!" Schlaftrunken schob sich Alessio in den Raum und kuschelte sich an Sebastian. „Hallo, mein Großer", sagte dieser und drückte ihn an sich. „Waren wir zu laut?" Der Junge schüttelte den Kopf. „Nein, Gretis Auto stand ziemlich lange vor der Garage und hat in mein Zimmer geleuchtet." Fragend sah Sebastian seine Exfrau an. Die nickte wissend. „Sie ist selten nüchtern, wenn die beiden von einer Party kommen. Dann trifft sie das Garagentor erst nach einigen Versuchen und wenn sie dann auch noch das Fernlicht vergisst, wird es in Alessios Zimmer Tag." Sie seufzte und sah ihren Sohn an. „Jetzt ist das Tor aber zu, also ab zurück ins Bett." Alessio hielt davon nichts. „Aber ich will bei euch bleiben, jetzt, wo Papa da ist." „Nein, Häschen, du hast morgen Nachmittag ein Match, da willst du doch fit sein. Und Papa kommt ...
... auch hin, da hat er dann ganz viel Zeit für dich." Sebastian machte sich bereit zum Aufstehen. „Ich bringe dich ins Bett und warte, bis du schläfst. Deal?" Zögernd nickte Alessio. Es schien, als würde eine Diskussion derzeit nichts bringen. Als Seb den Stuhl zurückschob, schrammte er laut über die Bodenfliesen. „Mist, hoffentlich habe ich jetzt nicht auch noch Noah geweckt." „Ist der schon zu Hause?" Fragend sah Alessio zu seiner Mutter. „Nein, das ist er nicht, darum bin ich so spät noch wach. Er hat noch Zeit, bis er da sein muss." In Sebastians Kopf formten sich zahlreiche Fragen, doch er sagte nichts und begleitete seinen Jüngeren nach oben in dessen Zimmer. Als dieser ins Bett schlüpfte, vergewisserte er sich: „Und du bleibst, bis ich schlafe?" „Klar. Ich habe es doch versprochen." „Dann werde ich mir ganz viel Mühe geben, wach zu bleiben." Alessio freute sich darüber, seinen Vater ausgetrickst zu haben. „Das geht in Ordnung", meinte dieser, wohl wissend, dass sein Kind umso schneller schlafen würde, je mehr er sich auf das Gegenteil konzentrierte. Noch konnte er seine Eltern nicht überlisten. Sebastian setzte sich auf die Bettkante und strich in langsamen Kreisen über Alessios Rücken. Es war unglaublich, wie schnell Kinder groß wurden. Noah war fast 17 und steckte knietief in der Pubertät, was Dotty zu der Aussage veranlasst hatte: „Als er klein war, war er so süß -- ich hätte ihn fressen können. Heute frage ich mich, warum ich es nicht getan ...