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Alles Nicht So Einfach
Datum: 11.05.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byHotFifi
... habe." Seb tat sein Bestes, sie zu unterstützen, aber die Haupterziehungsarbeit leistete die Mutter. Alessio war nicht geplant gewesen. Im Gegenteil, die Ehe war so gut wie am Ende gewesen, als er gezeugt wurde. Er war ein klassisches Tropi, ein Trotz-Pille-Kind. Sie hatten sich noch in der Schwangerschaft getrennt, was gefühlt erst ein paar Monate her war. Tatsächlich war Alessio letzten Herbst eingeschult worden. Eine ganze Weile, nachdem er zu streicheln aufgehört hatte, lauschte Sebastian noch den regelmäßigen Atemzügen seines Sohnes. Nicht einmal 10 Minuten hatte dieser durchgehalten. Er war froh darüber, er wollte wieder hinunter zu Dotty. Zurück in der Küche umarmte er seine Ex-Frau, die inzwischen begonnen hatte, den Geschirrspüler auszuräumen. Seufzend legte er das Kinn auf ihren Kopf und spürte, wie Dotty die Arme unter seine Sweatjacke schob und seinen Rücken streichelte. Die Bewegungen glichen jenen, mit denen er gerade Alessio beruhigt hatte. Auch er spürte, wie er sich entspannte. Allerdings nicht lange, denn die Erinnerungen an den warmen, weichen Körper, den er in den Armen hielt, drängten sich immer mehr in den Vordergrund. Dotty fühlte sich wirklich gut an. Er sog die Luft ein. Sie hatte in den letzten Jahren ihr Parfum nicht gewechselt. Sie schien heute noch nicht geduscht zu haben und roch vertraut nach Laura Biagiotti, ihrem Körper und ganz leicht nach Schweiß. Nach Dotty eben. Sebastian schloss die Augen und wiegte sie beide hin und ...
... her. Dorothea hatte die Wange an seine Brust gelegt und er war überrascht, als sie den Kopf drehte und ihn zwischen den Hemdknöpfen auf die nackte Haut küsste. Seb erschauderte. Was tat sie? Vorsichtig zog Dorothea eine Hand hinter seinem Rücken hervor und öffnete den Knopf, der direkt vor ihren Lippen war. Sie schob ihr Gesicht in die Öffnung und leckte über die Härchen. Eigentlich erwartete sie, jeden Moment gebremst zu werden, doch er schien noch zu überlegen, ob er das wollte. Sie hatte nicht geplant gehabt, ihn zu verführen, doch die Umarmung hatte sich so unendlich vertraut angefühlt und sie war müde. In solchen Momenten war sie nicht die toughe, selbstbewusste Frau aus dem Alltag. Sie fühlte sich verletzlich und Seb bot Trost. Als Sebastian Dottys Wange, Zunge und Lippen an seiner Brust spürte, wusste er, wie es enden würde. Er hatte weder die Kraft, noch den Willen, das hier zu beenden. Sein Gehirn beschäftigte sich nicht mehr mit Ja oder Nein, sondern nur noch mit Wo und Wie. Gerne wäre er ins Wohnzimmer übersiedelt, doch im Erdgeschoß lag. Ins Schlafzimmer konnten sie nicht, es war direkt neben Alessios Zimmer und die Wände des Neubaus waren zu dünn. Er würde die Entscheidung Dorothea überlassen, das war einfacher. Und tatsächlich, keine Minute später hob sie den Kopf, küsste sanft seine Lippen und zog ihn nach nebenan. „Wann kommt Noah heim?" „Keine Ahnung. Eigentlich um eins, aber ich bezweifle, dass er pünktlich ist. Er weiß, dass er erst Ärger bekommt, ...