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Ein Leben in Bedrangnis Neubeginn 01
Datum: 16.03.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byachterlaub
... von der Stirn. Meine Rute war nun so empfindsam, dass ich ihre harte Perle daran reiben spürte. Hinzu kam dieses Juckgefühl, hervorgerufen durch ihren dichten, von weißen Härchen durchzogenen Busch. Wie apathisch mit weit geöffneten Schenkeln lag Elisabeth vor mir, als mir der Saft neuerlich ins Rohr schoss. Noch einmal packte ich ihre Oberarme mit festem Griff, mein Unterleib klatschte gegen ihre haarige Spalte, dann folgte der Erguss. Mit einem gepressten „Ah" spritzte ich ab. In diesem Moment kam auch Elisabeth. Ihr Becken hob mich einige Male an. Dann sank auch sie erschöpft und glücklich lächeln hin. Das war nach Monaten der Abstinenz göttlich! Nun wäre es sicher falsch zu glauben, von da ab wären wir regelmäßig intim geworden. Sicher gab es Zeiten, wo wir sogar mehrmals die Woche zusammenkamen. Dann konnte es durchaus sein, dass über mehrere Wochen hinweg der Trott des Alltags unser Leben bestimmte. In gewisser Weise mögen wir uns wie ein altes Ehepaar verhalten haben. Aber das dürfte niemanden angesichts der schwierigen Aufgabe wundern. Denn die kleine Elisabeth beherrschte über weite Strecken unseren Tages- und Wochenablauf. Da hatte sich vieles bald eingeschliffen. Auch meinem Chef entging langsam meine besondere Lage, und ich wurde zeitlich stärker in die Pflicht genommen. Zuweilen musste ich sogar halbe Tage am Wochenende arbeiten. Umso mehr drängte es, eine regelmäßige Hilfe für die Betreuung von Elisabeth zu erhalten. Zwar war es recht einfach, ...
... über Vermittlungsbüros ein Au-Pair-Mädchen vermittelt zu bekommen. Aber ein ums andere Mal gab es mit den Formalitäten Schwierigkeiten. Von unserer Seite aus war alles geregelt. Die junge Frau würde in einem freien Zimmer bei Elisabeth unterkommen können. Mal fehlten irgendwelche Nachweise aus der Heimat, mal erhielten Interessentinnen kein Visum. So verging ein weiteres Viertel Jahr, in dem wir beinahe jeden Tag auf eine positive Nachricht der Vermittlungsagentur warteten. Mir wurde im Übrigen die ständige Anwesenheit der Nachbarin langsam unangenehm. So sehr sie sich um das Kind äußerst sorgend bemühte, desto leidiger wurde mir mit der Zeit die Art, wie sie sich in mein Leben einmischte. Nie habe ich von ihr Vorwürfe gehört. Aber mit der Zeit erreichten mich doch sogar auf meiner Arbeitsstelle Gerüchte, deren Urheberschaft ich eindeutig bei Frau Wiesent ansiedelte. Wie zu erwarten sprach sich schon bald herum, dass ich angeblich eine Affäre mit Elisabeth hätte. Es zieme sich nicht, dass wir derart eng beieinander wohnten. Überhaupt sei ein Mann völlig ungeeignet zur Erziehung eines Kindes. Das war in der Tat Original-Ton Frau Wiesent. Sie vertrat eine recht altertümliche Moral, nicht nur in den sexuellen Dingen. Dabei war sie für ihr Alter von Anfang sechzig nicht unattraktiv: ein klassisch leptosomer Typ mit halblangen braunen Haaren, immer sehr geschmackvoll zurecht gemacht. Sie hätte mit ihrer Erscheinung durchaus für zehn Jahre jünger durchgehen können. Ich ...