1. Theaterprobe mit Opa


    Datum: 22.08.2021, Kategorien: Inzest / Tabu Autor: byMichael_Hinze

    ... zurück!", forderte Opa sofort, „Keine Zukunft, keine Kohle!"
    
    „Nur keine Angst junger Mann ... es gibt schließlich auch noch andere Möglichkeiten, die Zukunft zu erfahren", beeilte ich mich schnell zu sagen.
    
    „Wollen Sie mir aus der Hand lesen? Das habe ich schon mal gemacht und es hat nichts, rein nichts gebracht! Sind Sie vielleicht auch so eine Scharlatanin, wie ich sie schon einmal besuchte!", erwiderte Opa sichtlich skeptisch.
    
    „Nein! Natürlich nicht! Ich bin eine echte Hexe und Seherin!", erwiderte ich erbost, „Aber ich gebe Ihnen recht, junger Mann. Die Zukunft aus den Händen zu lesen ist Blödsinn. Aus ihnen erfährt man höchstens Vergangenes und das nur ungenau. Aus ihren Augen werde ich sie lesen! Denn die Augen sind die Spiegel unserer Seele!" Wie Recht ich damit hatte, war mir in diesem Moment nicht bewusst. Und ich war mir sicher, dass auch Klaus, der den Text geschrieben hatte, nicht wusste, was er damit auslösen würde.
    
    „Nun gut, einen Versuch ist es wert", ließ sich Opa umstimmen. „Sehen Sie mir in die Augen", forderte ich ihn auf, sehen Sie tief hinein!"
    
    Ich lehnte mich auf meinen Armen in seine Richtung und blickte ihm mit eindringlichem Blick in seine Augen.
    
    „Tiefer, tiefer!", flüsterte ich ihm leise aber fordernd zu.
    
    Nach dem Drehbuch sollte nun die Hexe, die ich war, erkennen, dass unsere Zukunft in Zukunft verwebt war. Stammelnd und verwirrt sollte ich das meinem Schauspielpartner erklären, worauf hin dieser dies missverstand und mich ...
    ... küsste. Die Hexe sollte diesen Kuss erst sich leicht abwehrend hinnehmen und sich erst dann voller Leidenschaft diesem Hingeben, wenn währenddessen der berühmte Funke übersprang. Danach sollte sie erschrocken über sich selbst aufspringen und sich abwenden.
    
    Doch in dem Moment, wo wir uns so ansahen, da wurde mir bewusst, wie sehr ich diesen Mann vor mir liebte. Meinen Opa, der in den letzten Jahren so viel für mich getan hatte. Mir wurde klar, dass er für mich auf so vieles verzichtet hatte. Obwohl er trotz seines Alters noch ziemlich fit war, hatte ich ihn die ganzen Jahre über nie mit einer anderen Frau gesehen. Und das es da durchaus Angebote gab, auch wenn es mir damals nicht auf diese Weise bewusst war, hatte ich durchaus auch mitbekommen. Oder wie war es anders zu erklären, dass die Nachbarin öfters mal mit ihm schäkerte, wenn sie sich im Treppenhaus trafen. Und auch wenn sie um einiges älter war als ich, so war sie auch um einiges jünger als Opa. Doch außer, dieser kleinen verbalen Kurzflirts war da nie etwas geschehen, dessen war ich mir ziemlich sicher.
    
    Es passierte also ganz etwas anderes in diesem Moment zwischen uns, denn auch Opa reagierte nicht. Ich erkannte, dass er nicht nur lediglich wartete, bis ich mit meinem Text fortfuhr, denn seine Augen drückten nicht nur die Wärme einer Liebe für seine Enkelin aus, sondern auch ein gewisses Begehren, aber auch Zurückhaltung.
    
    Ich konnte in diesem Moment nicht anders, richtete meinen Oberkörper auf, rückte ein Stück ...
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