1. Der Fernfahrer 06


    Datum: 16.02.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: bysirarchibald

    ... Schritt. Babs folgte ihrem Beispiel und tat das Gleiche mit meiner Linken. Jede der beiden Frauen legte einen Arm um meinen Nacken und tastete mit der jeweils freien Hand an der wachsenden Beule herum, die mein Geschlecht in meinen Jeans hervorrief. Drei Köpfe kamen sich näher und drei Zungen nahmen Abschied voneinander.
    
    "Das, was du in deinen Händen fühlst," flüsterte Gudrun an meinem Hals, "kannst du jederzeit haben."
    
    "Hhmmm," bestätigte und ergänzte die Obszönitäten liebende Babs, "laß' unsere Fotzen nicht zu lange warten."
    
    Es regte sich schon wieder mächtig in meiner Hose und nur mit Mühe konnte ich mich losreißen.
    
    "Ich komme ja," lachte ich irgendwie befreit, "ich komme und besuche euch, ganz bestimmt, aber nun laßt mich los.... bitte... sonst schaffe ich heute überhaupt nichts mehr."
    
    "Nein," ließ Joan sich mit tränenerstickter Stimme vernehmen, als ich zu ihr hinübersah, "ich werde dich nicht küssen. Ich werde sonst schwach und fahre doch mit dir. Ich will aber, daß du zu mir kommst. Also denk' dran: Ich liebe dich und ich warte auf dich."
    
    Ernst und fröhlich zugleich ging ich lächelnd auf die Tür zu, öffnete sie und verließ die rollende "Herberge zur Glückseligkeit".
    
    Eine halbe Minute später erwachten dreihundertsechzig wilde Pferde zu röhrendem Leben, schossen schwarze Abgaswolken aus dem Schlund des Auspuffs, begannen schwere Räder sich langsam zu drehen. Ein Druck auf die Mitte des Lenkrades, und mit lautem Getöse des Preßlufthorns fuhr ich an ...
    ... winkenden Händen und lachenden Gesichtern vorbei.
    
    Um es kurz zu machen: Wir sahen uns wieder, die Hansens, Joan und ich. Und: Wir sind immer noch zusammen. Von Mal zu Mal wurden die Orgien, die wir feierten, schöner. Manches Pärchen kam im Laufe der Zeit hinzu und blieb wieder weg. Wir sechs aber sind inzwischen acht und zu einer großen Familie geworden, die alles, aber auch wirklich alles miteinander teilt.
    
    Allen gehört alles und jeder trägt sein Scherflein bei. Im Haus der Hansens herrschen paradiesische Zustände. Je nach Lust und Laune laufen wir nackt oder nur leicht bekleidet umher. Meistens sind es die Frauen, die, im Wissen um den Reiz, den gewisse Kleidungsstücke ausüben, nur noch ein Höschen und Strapse und Strümpfe tragen. Manchmal auch nur Strapse und Strümpfe ohne Höschen. Wer Lust verspürt sucht sich einen Partner, dem es ebenso ergeht und wer nicht in Stimmung ist, beschäftigt sich anders. Oft genug kommt es vor, daß sich ein Pärchen ausgiebig mit allem, was dazu gehört, liebt und gleich nebenan sitzt jemand anders und sieht Fernsehen.
    
    Daß wir ein weiteres Paar in unseren Kreis aufnahmen, kam so:
    
    Bei unserem Zusammentreffen ging es nicht nur und ausschließlich um Sex. Nein, wir verbrachten manchen Abend an dem wir uns über Gott und die Welt unterhielten. Eines Abends erzählte Babs uns von ihrem bis dahin aufregendsten Sex-Erlebnis. Dann forderte sie ihre Mutter auf es ihr gleichzutun und dann war ich dran.
    
    Ich berichtete von dem einen oder anderen ...
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