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Das Bangkok Syndikat 17
Datum: 21.08.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... sie in ihren Zellen bleiben durften? Vielleicht habe ich ja etwas anderes mit unseren deutschen Liebchen vor?", antwortete die Gefragte mit süffisantem Grinsen. Doch diesmal hielt Kim dem Blick ihrer Kollegin mutig stand. Sie würde um Alain kämpfen, koste es, was es wollte. Das stand für sie außer Frage. Schließlich liebte sie ihn wirklich. „Aber mal unter Kolleginnen ... Es geht ihm doch gut, nicht wahr? Oder steht er mittlerweile drauf? Dann kann ich ihm gerne jemanden schicken." Nori gab sich keine Mühe ihren Zynismus zu verstecken. Angewidert wollte Kim sich abwenden, als sie auch schon Noris Hand auf ihrer Schulter spürte, die sie daran hinderte. „Warte, Kim! Ich mache mir doch nur Sorgen um unsere Jungs. Hat Alain alles? Braucht er irgendetwas? Ein Radio, einen Fernseher vielleicht? Möchte er deutsches Bier? Oder Briefpapier, um nach Hause zu schreiben?" Noris stechender Blick schien die blonde Domina zu durchbohren. An dieser Stelle hätte sie reagieren müssen. Es konnte nur sie gewesen sein, die den Brief geschrieben und abgeschickt hatte. Niemand sonst hätte die Gelegenheit dazu gehabt. Kims Gesichtsausdruck blieb gelassen und gleichgültig. Weder senkte sie ihren Blick, noch ging sie auf Abstand. Kein Zucken, keine Nervosität, hatte sich Nori möglicherweise doch geirrt? Vielleicht hatte der Onkel jemanden im Klub bestochen? „Bist du fertig?" Nori konnte ihre Enttäuschung vor ihrer Kollegin nicht verbergen. „Geh schon. Kümmer dich um Deinen ...
... Alain. Wer weiß, wohin Eure gemeinsame Reise noch gehen wird, nicht wahr?" Dieses Mal zeigte Kim ihre Besorgnis. „Wie meinst du das? Was hast du mit ihm vor?" Nori spielte die Unwissende. „Ich? Gar nichts. Aber ich bin ja auch nur ein kleines Rädchen im Getriebe, Kim. Was sollte ich da schon über Alains Schicksal erfahren? Oder über Deines?" Nori zeigte ein breites Grinsen, wandte sich um und stieg die Treppe wieder nach oben. Kim aber eilte nach unten, bog um die Ecke und erbrach sich. Sich vor diesem Monster zu beherrschen, schien ihr mehr Kräfte abverlangt zu haben, als sie hatte. Alain öffnete seine Augen, als er das Schloss in der Zellentür knarzen hörte. Schon im Türstock legte Kim den Zeigefinger ihrer rechten Hand auf ihre Lippen und schüttelte beschwörend den Kopf. Der junge Deutsche verstand. Ihre Zelle wurde videoüberwacht und so gab er sich betont unauffällig, setzte sich auf und wartete, bis Kim sich zu ihm begeben hatte. Seine blonde Thaidomina ließ ihre rechte Hand mit verhaltener Intensität in sein Gesicht klatschen, drängte auf ihn ein und drückte seinen Körper wieder aufs Bett. Ihre Lippen berührten die seinen, dann hörte er sie in brüchigem Englisch flüstern. „Sie weiß es." Schnell presste sie ihren Mund auf den seinen und gab ihm damit Zeit, die Nachricht zu verarbeiten. Erst als sie seinen Hals zu küssen begann, durfte er ihr ins Ohr flüstern. „Die Nachricht?" Die junge Thailänderin nickte. Ihre Hand griff nach Alains Glied ...