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Das Bangkok Syndikat 17
Datum: 21.08.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... und begann es fordernd zu stimulieren. Dem Deutschen war nicht nach Sex zumute, zu tief saß ihm der Schock in den Gliedern. Nochmals näherte sich Kims Gesicht dem seinen, nach einem fordernden Kuss begann die Domina erneut zu flüstern. „Lass es uns machen, Alain. Danach können wir so tun, als ob wir schlafen." Alain küsste ihre Schultern, ihren Hals, drückte ihren Körper schließlich zur Seite, um sich nun selbst auf sie zu legen. Kims nahezu trockene Scheide offenbarte ihm, wie wenig ihr selbst der Sinn nach körperlicher Vereinigung stand. Erst nach mehreren Versuchen gelang es ihm, sein Glied in ihr Geschlecht gleiten zu lassen. „Woher weiß sie es?", flüsterte er ihr ins Ohr. Kim brauchte nicht zu antworten. Er sah es an ihrem Gesichtsausdruck, dass auch sie selbst es sich nicht erklären konnte. „Scheiße!" Alain konnte seine Gefühle kaum noch unter Kontrolle halten. Sollte all sein Hoffen wirklich vergebens gewesen sein? Kim versuchte ihn zu beruhigen, selbst jetzt dachte sie zuerst an ihn. Schwebte sie nicht selbst in weitaus höherer Gefahr? Wenn Nori die Gewissheit erlangen würde, das sie diejenige gewesen war, die den Brief geschrieben und zur Post gebracht hatte, musste sie ohne Zweifel mit dem Schlimmsten rechnen. Eine Weile lagen sie noch aufeinander, dann löste Alain seinen Körper von dem ihren. „Du musst aufpassen, Kim! du wirst bestimmt beschattet. Verhalte dich unbedingt so, wie du es sonst auch immer tust. Verstehst du?" Tiefe Sorge ...
... klang aus Alains Stimme, doch die junge Thailänderin verstand den Sinn hinter seinen Worten nicht wirklich. So musste der junge Deutsche seine Befürchtungen mühsam umschreiben, sorgsam darauf bedacht, nach außen hin weiterhin den Eindruck zu erwecken, als würden sie sich lediglich ihren Zärtlichkeiten hingeben. Endlich verstand sie, worum es ihm ging, und nickte. Sie schien sich ehrlich zu freuen, dass ihm ihr Schicksal scheinbar wirklich am Herzen lag. Doch wie konnte es auch anders sein? Ohne ihre Hilfe hätte er die letzten Wochen niemals durchgestanden. Möglicherweise wäre er schon dem Wahnsinn verfallen oder hätte sich gar umgebracht. Allerdings hätte Nori ihm diese Möglichkeit wahrscheinlich verwehrt. Er traute diesem Scheusal alles zu. Im Nachhinein musste er feststellen, dass sich diese Thai-Domina nicht einmal groß verstellt hatte. Er erinnerte sich noch gut daran, wie herrisch und trocken sie sich Christian gegenüber schon in den ersten Tagen gegeben, ihn vor seinen Freunden bloßgestellt und gedemütigt hatte. Und solch einem Menschen hatten sie tatsächlich vertraut? Er verdrängte die Erinnerungen, die ihn seine Mitschuld erkennen ließen und ihm vor Augen führten, wie begierig er gewesen war, eine Sklavin zu nehmen, um ihr das zuzumuten, was jetzt ihm angetan wurde. Wo lag der Unterschied? In seiner Herkunft? In seinem Geschlecht? Vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben hinterfragte er sich selbst. „Alain." Langsam drehte der junge Deutsche seinen Kopf und ...