1. Das Bangkok Syndikat 17


    Datum: 21.08.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78

    ... Unterführer zu.
    
    „Sie ist mein Meisterwerk, Bonian. Du hättest sie sehen sollen, als ich sie mir geholt habe. Sie war so unschuldig, sauber und rein. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich sie zu dem gemacht hatte, was sie jetzt ist."
    
    Seine rechte Hand glitt über die unter dem ledernen Overall verhüllte Brust, drückte diese und begann sie gierig zu massieren. Nori aber blieb ohne jegliche Regung und ließ ihn gewähren.
    
    „Ich mag böse Frauen, sie sind so unglaublich ... schön."
    
    Noch einmal drückte Wang seine Lippen auf Noris Mund und drängte seine Zunge zwischen ihre Lippen. Die Domina wehrte sich nicht und kam dem Paten sogar ein Stück entgegen. Wang war zufrieden, als er schließlich von ihr abließ.
    
    „Habt Ihr alles für morgen vorbereitet?"
    
    Nori nickte. In diesem Punkt würde sie sich auf Jasmin verlassen können. Alle Teilnehmer an dieser Show würden von der Chefin des Klubs entsprechend instruiert werden.
    
    „Ja. Aber ich habe heute Kunden, die ich erwarte. Kann ich ihnen absagen?"
    
    Wang blickte seiner Domina aufmerksam ins Gesicht. Es wäre vielleicht zu gefährlich, wenn der Klub in seinen alltäglichen Geschäften plötzlich innehalten würde.
    
    „Du kannst sie empfangen. Gib mir die Uhrzeiten und sag mir, wo du sie behandeln wirst."
    
    Nori nickte.
    
    „Ich müsste dann aber ihre Termine bestätigen. Kann ich das Telefon nehmen? Mein Handy funktioniert nicht."
    
    Wang lächelte und nickte mit dem Kopf lässig in Richtung des Apparates. Nori zögerte keine ...
    ... Sekunde, griff in ihre Gürteltasche, um anschließend in ihrem Mobiltelefon nach Doktor Katanaas Nummer zu suchen.
    
    „Ich bestätige Deinen Termin! Gib Deinem Freund Bescheid! Gezahlt wird vorher, was wir vereinbart haben!"
    
    Ihr Tonfall klang wirsch und ungehobelt. Dann drückte sie den Hörer wieder zurück auf die Gabel.
    
    Neununddreißigster Tag, nachmittags, Bangkok
    
    Doktor Katanaa legte die Stirn in Falten und überlegte. Unentschlossen stand er vor der Tür eines einfachen Appartements. Na Ajutthaja schien eher einfache Verhältnisse zu bevorzugen, selbst das Mietshaus befand sich bestenfalls in einem mittelmäßigem Zustand. Kinder schrien hinter den Türen, Geschimpfe war zu hören, zudem noch laute Geräusche, die wohl einem zu laut gedrehten Fernseher zuzuschreiben waren.
    
    Der Detektiv war überrascht gewesen, dass der Rechtsanwalt ihn derart dringend zu besuchen gedachte, hatte dem Treffen schließlich aber zugestimmt. Was sollte er ihm sagen? Wie war der Kontakt mit Nori zustande gekommen? Sollte er ihm sagen, dass er eigene Nachforschungen angestellt hatte? Wie würde Na Ajutthaja darauf reagieren? Es war wohl die einzig plausible Erklärung für die Aufforderung Noris, die sie beide zu sich bestellt hatte.
    
    Er atmete noch einmal tief durch, dann klopfte er an die Tür. Na Ajutthaja schien immer noch erstaunt über den Besuch zu sein. Dem Ermittler standen zahllose Fragen ins Gesicht geschrieben, als er den Anwalt einzutreten bat.
    
    „Sie haben also eigene Nachforschungen ...
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