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Das Bangkok Syndikat 17
Datum: 21.08.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... nicht ein einziges Mal ist eine Verbindung zustande gekommen." Chai ging im Zimmer auf und ab, dann fasste er einen Entschluss. „Wann haben wir unseren Termin? Ich muss noch einiges vorbereiten." Doktor Katanaa blickte auf seine Armbanduhr. „Dreieinhalb Stunden, fast auf die Minute genau." „Gut! Wir treffen uns dort. In der Zwischenzeit organisiere ich unseren Schutz, Herr Doktor. Ich traue der Sache nämlich nicht über den Weg." Neununddreißigster Tag, früher Abend, Bangkok Mehr als zwei Stunden lag Nori schon eng an Christians Körper geschmiegt im Bett und versuchte sich durch die Nähe seines Körpers und die damit einhergehende Geborgenheit von ihren Sorgen und Ängsten abzulenken. Der Junge hatte die Augen geschlossen und bewegte sich nicht, während er gleichmäßig atmete. Dennoch ahnte die junge Frau, dass er nicht schlief. Sein Körper wirkte auf seltsame Weise angespannt, Nori konnte seine Angst vor ihr förmlich spüren. Neuerlich fühlte die Domina diese beinahe unsägliche Wut in sich aufsteigen, dieses machtvolle Gefühl, das die Bindung zu ihm in den vergangenen Wochen immer wieder zerstört hatte. Sie wollte ihn endgültig besitzen, er sollte sich ihr vorbehaltlos und unwiderruflich schenken, nicht mehr mit seiner Rolle hadern und endlich begreifen, dass sie allein sein künftiges Lebensglück bestimmen und darstellen würde. Die dominante Thailänderin erinnerte sich an die vergangene Nacht, in der sie Sklavin gewesen, von Wang erbarmungslos ...
... geprügelt und zweimal auf ungemein demütigende Art und Weise vergewaltigt worden war. Sie hatte es hingenommen, widerstandslos über sich ergehen lassen, Schmerz und Qual ausgeblendet, war in eine Lethargie versunken, die ihr geholfen hatte, all dies zu ertragen. Vielleicht war sie es, die Christian fehlte? Sie hatte seinen Blick gesehen, als Wang ihr immer und immer wieder ins Gesicht geschlagen, sie gewürgt und gedemütigt hatte, und auch, als er sich zwischen ihre Beine gezwängt hatte. Vielleicht hatte Christian sich in ihr selbst gesehen? Und sie als Wang? Nori presste ihre Stirn an Christians Rücken. Nein! Wang hatte ihr nie Nähe oder Zärtlichkeit geschenkt. Die Küsse des Paten hatten lediglich seinen Besitzanspruch untermauert, seine Streicheleinheiten nichts als höhnischer Spott auf das, was er in ihr sah und sich von ihr zu nehmen gedachte. „Dreh dich um!", zischte sie ihrem Sklaven fordernd entgegen. Sie schien zu keiner anderen Stimmlage fähig zu sein. Der Junge zögerte keine Sekunde. Mit fließenden, beinahe ruckartigen Bewegungen gehorchte er ihrem Befehl. Seine Augen waren auf sie gerichtet, genau so, wie sie es von ihm gefordert hatte ... und Wang von ihr. Noris Gesichtszüge blieben hart, doch ihre Hand legte sich auf Christians rechte Wange. Glatte, säuberlich rasierte Haut, er pflegte sich so, wie sie es ihm befohlen hatte, um ihren Ansprüchen zu genügen. Sie ließ ihre Hand zu seinem Hinterkopf gleiten und zog seinen Kopf ungeduldig und grob an den ihren ...