1. Das Bangkok Syndikat 14


    Datum: 19.09.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78

    ... den gesuchten Deutschen auf den drei Fotos. Auch eine strenge Domina war auf den Bildern zu sehen und diese erkannte der Detektiv auf den ersten Blick. Nori!
    
    „Und wann sollt Ihr dort sein?"
    
    Chais Frage kam wie von selbst über seine Lippen. Diese Jungs waren vielleicht die unauffälligste Möglichkeit, in dieses Gebäude zu gelangen.
    
    Arlak nahm sein Handy wieder an sich, als der unansehnliche Mann es ihm reichte und sah auf das Display.
    
    „Eine halbe Stunde haben wir noch. Aber ich war noch nie in einem Sadomaso-Schuppen. Es lohnt bestimmt, früher reinzugehen und sich dort ein wenig umzuschauen."
    
    Chai überlegte. Wenn er die Jungs bitten würde, sie begleiten zu dürfen, musste er ihnen dafür etwas anbieten. Doch womit sollte er aufwarten? Die jungen Schwulen zeigten nun Anstalten, die Nudelküche verlassen zu wollen. Dem Detektiv blieb keine Zeit mehr für längere Überlegungen. Zögernd folgte er den jungen Männern und legte schließlich einem von ihnen seine rechte Hand auf die Schulter.
    
    „Dürfte ich Euch begleiten?"
    
    Er sah die Ablehnung in den Gesichtern. Es würde schon etwas mehr brauchen, um sie umzustimmen.
    
    „Mir geht es nämlich genauso wie Euch. Ich war noch nie in solch einem Haus. Aber diese düstere Stimmung ... vielleicht finde ich ja auch einen Sklaven, der mir gefällt."
    
    „Du bist einer von uns?", zeigte Arlak ungläubiges Staunen.
    
    Die Jungs begannen zu lachen.
    
    „Den warmen Bruder hast aber gut versteckt. dir springt ja förmlich die Hete aus dem ...
    ... Gesicht.", ereiferte sich der Kleinste der Gruppe.
    
    Chai winkte verlegen ab. Die Clique aber taute ihm gegenüber auf.
    
    „Und? Was sagt ihr? Nehmen wir diesen Herrn mit?"
    
    Arlak sah der Reihe nach in die Gesichter seiner Freunde, die ohne zu zögern zustimmten. Vielleicht würde es ja ganz lustig werden, der Typ erweckte zumindest einen sympathischen Eindruck.
    
    Für Chai waren die Jungen zu einer regelrechten Eskorte geworden. In ihrer Mitte konnte er sich unerkannt Einblicke in die Gegebenheiten dieses Hauses verschaffen. Wahrscheinlich würde er auch erstmals seine Gegnerin zu Gesicht bekommen, mit der er über das Schicksal der drei Deutschen zu verhandeln hatte.
    
    Noch wusste er nichts über die Verhältnisse zwischen der Domina und ihrem „Sklaven". Doch sein Gefühl sagte ihm, dass dieser nicht freiwillig Dienst bei ihr leistete und sich für sie prostituierte. Immerhin schien er noch zu leben, Chai durfte also mit relativer Sicherheit annehmen, dass dies auch für die beiden anderen Deutschen zutraf. Zumindest fand er keinen Grund, der dagegensprach.
    
    Der Detektiv atmete tief durch. Ein Gefühl der Gefahr beschlich ihn, das umso stärker wurde, je näher sie der drückenden Kulisse des großen Plattenbaus, kamen.
    
    „Da musst du drücken! Was zögerst du?"
    
    Arlak warf einen unsicheren Blick in die Runde. Er schien sichtlich nervös zu sein.
    
    „Jetzt sei keine Memme! Schließlich haben wir einen knackigen Arsch für dich eingekauft. Also freu dich drauf!"
    
    Der junge Homosexuelle ...
«12...202122...27»