1. Das Bangkok Syndikat 14


    Datum: 19.09.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78

    ... fasste sich ans Herz, nahm seinen Mut zusammen und drückte den Knopf der Sprechanlage. Zu seiner Überraschung erklang eine angenehme Frauenstimme aus dem Lautsprecher.
    
    „Ach, da ist ja unser Geburtstagskind. Hallo! Wartet, ich mache euch auf."
    
    Die jungen Männer blickten sich überrascht an, dann öffnete sich auch schon der lange Flügel des Zugangstors wie von Geisterhand. Nun gab es kein Zurück mehr, mit neugierigen Mienen schritten die Männer die Zufahrt hinauf.
    
    Vor dem Gebäude standen mehrere Dominas, die den Männern neugierig entgegenblickten. Ihre Sklavinnen und Sklaven hockten indessen zu ihren Füßen auf dem blanken Asphalt und starrten apathisch vor sich hin.
    
    „Die schauen ja abgespaced aus. Richtig zum Fürchten."
    
    Einer von Arlaks Freunden blickte unsicher zu einer der Femdoms hinüber, die ihn mit stechendem Blick fixierte. Sie spielte mit einer monströsen Peitsche und grinste ihn herablassend an.
    
    „Das ist wohl eher ne Geisterbahn und kein Bordell. Los, geht mal schneller! Ich habe keine Lust auf solche beklopften Weiber."
    
    Wie zur Bestätigung holte nun die Frau im schwarzen Latexkleid mit ihrer Peitsche aus, während der junge Mann erschrocken Abstand suchte. Ein Peitschenknall ertönte und die Spitze des Schlaginstruments schien den Jungen nur knapp verfehlt zu haben.
    
    „Die ist ja komplett irre."
    
    Misstrauisch blickten die Jungen zurück, während sie dem Eingang des Hauses entgegen strebten, wo eine rothaarige Dame mittleren Alters auf sie ...
    ... wartete, die in ihrem schwarzen Abendkleid einen stattlichen Eindruck erweckte. Sie hatte westliche Gesichtszüge, zeigte ein apartes Lächeln und breitete angedeutet ihre Arme zum Gruß aus.
    
    „Lassen sie sich von den Mädels bitte nicht ängstigen. Solange sie sich nicht dazu hinreißen lassen, für deren Dienste zu bezahlen, werden sie ihnen kein Haar krümmen."
    
    Die Frau begrüßte jeden persönlich, fragte nach den Vornamen und reichte jedem der Männer die Hand zur Begrüßung. Sie selbst stellte sich als Jasmin vor und schien so etwas wie die Puffmutter dieses Hauses zu sein. Verwundert hielt sie bei Chai inne, der vom Alter und Outfit her so ganz und gar nicht zu den jungen Leuten passen wollte. Dieser suchte ihre Verwunderung zu zerstreuen, indem er sich als Arlaks Onkel ausgab.
    
    Jasmin sah sich zu den Jungen um, die mit breitem Grinsen in ihren Gesichtern Arlaks neuen Verwandten zur Kenntnis nahmen. Doch sie spielten mit und schienen an dieser kleinen Verschwörung Gefallen zu finden.
    
    „Dann sind sie wahrscheinlich auch derjenige, der das Finanzielle regelt?"
    
    Noch ehe Chai antworten konnte, wandte sich einer von Arlaks Freunden an die Hausdame.
    
    „Nein. Er ist nur unser Anstandswauwau. Hier, wie abgemacht. Können wir jetzt hineingehen? Schließlich möchte unser Geburtstagskind mal einen echten Germanen in seinen Allerwertesten ficken."
    
    Arlak erschien diese Wortwahl ziemlich unpassend, es war ihm deutlich anzumerken, dass er sich dafür schämte. Er warf der Gruppe einen ...
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