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Das Bangkok Syndikat 16
Datum: 26.11.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... bin." Jasmins Stimme klang enttäuscht. „Das wird leider nicht gehen. Morgen hat sie keine Termine mehr frei." Chai atmete tief durch, dann setzte er alles auf eine Karte. „Schade. Aber da kann man dann nichts machen. Ich hätte ihre Spontanität natürlich entsprechend vergütet, habe aber natürlich volles Verständnis für ihre Situation. Wollen Sie ihr bitte meine Grüße bestellen?" Jasmins Stimme drang aufgeregt und laut aus dem Lautsprecher von Chais Handy. „Nun warten Sie doch mal! Fragen kostet ja schließlich nichts. Ich rede mit ihr und rufe Sie zurück. Einverstanden?" „Gut. Ich warte. Richten Sie ihr aber bitte aus, dass ich sie außerhalb des Klubs treffen möchte. Im Palast-Hotel um sieben Uhr abends wäre mir recht, falls sich das einrichten ließe. Wie gesagt, es soll ihr Schaden nicht sein. Mir sind die Umstände, die ich ihr bereite, durchaus bewusst." Jasmin seufzte. „Einfach machen Sie es uns wirklich nicht. Aber ich werde mal sehen, ob ich ihr hartes Herz erweichen kann, mein Lieber. Bis gleich, ich tue für Sie, was ich kann. Hoffentlich behalten Sie das in Erinnerung." Sie lachte herzlich, dann legte sie auf. Chai musste sich etwa eine Viertelstunde lang gedulden, dann erklang der Rufton seines Handys. Er ließ es einige Male klingeln, bevor er schließlich abhob. „Ja bitte?" „Du kommst gefälligst zu mir, wenn du wieder bereit bist, mir zu dienen! Was soll diese Unverschämtheit? Bist du von allen guten Geistern verlassen, dass du ...
... nicht weißt, wie man sich einer Domina gegenüber zu verhalten hat? Denkst wohl, ich wär eine billige Nutte, die man sich einfach so ins Hotel bestellt?" Der Detektiv zuckte regelrecht zusammen, als er die Stimme der Domina erkannte. „Verzeihung, Herrin, ich ..." Weiter kam er nicht. „Stehst du etwa noch? Knie dich gefälligst hin, wenn du mit mir sprichst!" Chai zögerte, dann ließ er sich tatsächlich auf den Boden sinken. War es etwa nicht nur ein Spiel zwischen ihnen? „Also? Ich höre!" Die Stimme der Domina klang ungehalten. „Ich werde Euch sonst leider nicht treffen können, Mistress Nori. Ich habe nur eine Dreiviertelstunde Zeit, bevor ich wieder ins Ausland muss. Seid bitte zu einer Ausnahme bereit, Herrin. Ich würde mich sehr dankbar zeigen." Die Domina dachte nicht im Entferntesten daran. Mit vor Zorn bebender Stimme blockte sie sein Ansinnen ab. „Das ist mir vollkommen egal! du kommst zu mir und nicht umgekehrt! Selbst wenn es nur für eine einzige Minute sein sollte, werde ich schon dafür sorgen, dass du sie genießen wirst. Hast du das jetzt begriffen oder muss ich noch deutlicher werden?" Der Ermittler schloss seine Augen, dachte einen kurzen Moment nach und fasste einen Entschluss. Seine Rolle weiterzuspielen erschien ihm nun nicht weiter sinnvoll. Zu deutlich hatte sie ihm ihre Position dargelegt. „Gut. Dann tut es mir leid, Mistress Nori. Ich kann zwar mich selbst, nicht aber meine beruflichen Verpflichtungen Ihnen unterwerfen. ...