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Das Bangkok Syndikat 16
Datum: 26.11.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... Fälle. Nur eines solltest du dir unbedingt merken! du wechselst kein Wort mit ihm! Nicht ein einziges! Verstanden!?! Es würde weder dir noch ihm gut bekommen, wenn du diese Regel brichst!" Wanda war bei weitem nicht so reizbar wie Jasmin. Sie hatte schon zu oft Frauen erlebt, die ihr Bedürfnis nach Status und Geltung wie eine Fahne vor sich hochhielten, und die Thai-Domina schien genau eine von dieser Spezies zu sein. Sollte Nori doch ihre Marotten haben, Hauptsache, sie ließ sie sonst in Ruhe. Die beiden Frauen betraten die Zelle und blickten auf den Mann hinab, der, infolge der schwarzen Maske auf seinem Kopf, weder sehen noch hören konnte. Seine Hand- und Fußgelenke waren an Bodenankern befestigt, wodurch er in eine nicht eben bequeme Sitzposition gezwungen war. Nori musterte ihre Kollegin aufmerksam. Hatte die Malaiin etwa Mitleid mit diesem Kerl? War sie zu weich, um ihn in seine Rolle einzuweisen? Oder war sie vielleicht sogar eine zweite Kim, die sich in ihr Opfer verknallen konnte? Nein. Diese Wanda schien nicht sonderlich beeindruckt zu sein. Wahrscheinlich hatte auch sie schon jede Menge Kunden bedient, die das Extreme gesucht hatten. „Ich werde Euch jetzt allein lassen, damit Ihr Euch kennenlernen könnt. Und übe dich ja nicht in Zurückhaltung!" Wanda nickte Nori zu, woraufhin diese die Zelle verließ. Die Malaiin war froh, endlich mit diesem Mann allein zu sein. Für sie war er immer noch ein Kunde in diesem SM-Bordell. Wenn er sich Härte und ...
... Schmerz wünschte, sollte er auch genau das bekommen. Sie würde schon dafür sorgen, dass er auf seine Kosten kommen würde. Sie beugte sich über den Chinesen, öffnete behutsam wie vorsichtig die Verschlüsse seiner Maske und zog sie von seinem Kopf. Ein erschöpftes und gequältes Gesicht kam zum Vorschein, traurige braune Augen blickten zu ihr auf. „Na? Da hat aber jemand eine anstrengende Zeit hinter sich, stimmt´s?" Als der Angesprochene sich äußern wollte, legte ihm Wanda den Zeigefinger ihrer rechten Hand auf die Lippen und gebot ihm so zu schweigen. „Das ist eine Regel zwischen uns beiden, damit wir das gleich einmal geklärt haben. Ich rede, du hörst zu! Abgemacht?" Sie lächelte und wechselte aus der Hocke in den Stand. „Ich hole mal etwas, damit wir dich sauber machen können. Vielleicht gebe ich dir auch erst einmal ein paar Stunden Zeit, damit du wieder zu Kräften kommst. In Deinem jetzigen Zustand ist auf jeden Fall nicht viel mit dir anzufangen." Long sah der Domina erstaunt hinterher. Keines ihrer Worte hatte scharf geklungen, eher sanft und einfühlsam. War das Absicht, um ihn in falschen Hoffnungen zu wiegen? Wollte sie damit eine zusätzliche Steigerung seiner ohnehin schon beinahe unerträglichen Qualen einläuten? Er konnte sich kaum noch bewegen, vor allem sein Rücken schmerzte ungemein. Wie hatte er es überhaupt geschafft, die letzten Tage zu überstehen? Zum ersten Mal in seinem Leben hatte er nun eine Vorstellung davon, was er anderen Menschen ...