1. Der Fernfahrer 02


    Datum: 26.01.2023, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: bysirarchibald

    ... nicht nach links, zum Seitenfenster hinaus, schweifen, sondern nach rechts, auf die beiden Beifahrersitze. Und was ich sah, erfreute mich. Jedesmal mehr.
    
    Hatten die beiden die ersten Seite ihrer Bilderbücher noch relativ schnell umgeblättert, so ein nicht besonders großes Interesse demonstrierend, verlangsamte sich das Tempo mehr und mehr. Dann begann das genauere Hinsehen und wenig später waren die beiden der Austrahlung der brillanten Fotos, dem Zauber, der gemischten, miteinander fickenden, sich leckenden Paare, dem Reiz der von den lesbischen Paaren ausging, die sich in bizarren Stellungen liebten, der Faszination der Frauen, die sich mit ihren Fingern, mit künstlichen Gliedern und Vibratoren selbst befriedigten und in allen nur denkbaren Posen alles von sich zeigten, erlegen und hingen hilflos in den Fesseln ihrer Lust.
    
    In der Hose des jungen Mannes war eine beachtliche Beule entstanden und gerade, als ich hinsah, faßte er hinunter und rückte seinen Riemen zurecht. Daß er dabei stärker, als es notwendig gewesen wäre, zudrückte und daß sich ihm ein heiseres Stöhnen entrang, bemerkte er wohl nicht.
    
    Die Sicht auf das am rechten Fenster sitzende Mädchen war mir durch den Körper des Jungen zwar etwas verdeckt aber wenn mich nicht alles täuschte, hatte sich ihre Rechte durch ihren Rock hindurch in ihrem Schritt verkrampft. Ja, ich sah richtig, wie mir mein nächster Blick bewies. Eine Bewegung des Jungen hatte mir etwas freiere Sicht gegeben. Ich sah das lustverzerrte ...
    ... Gesicht des Mädchens, seinen leicht geöffneten Mund, die Zunge, die unruhig über die Lippen fuhr und ich sah die Hand sich knetend bewegen und mittelschwere Zuckungen des Unterleibes.
    
    "Die macht es sich selbst," schoß es mir gerade durch den Kopf, als ich auch schon ein tiefes und irgendwie befreites Stöhnen hörte. Und da ging es auch schon los:
    
    "Rolf..... Rolf...," schrie das Mädchen unvermittelt, "ich.... ich kann nichts dafür.... aber... aber.... es kommt mir.... es kommt mir... aaaahhhhh..... jaahhha.... ich bin so geil.... so geilll.... jetzt.... geht's ab... aaabbbb....."
    
    Sie warf das Magazin von sich, irgendwo hin und drängte sich ihrem Rolf in die Arme, eine Hand auf seine Hose, auf seinen Steifen pressend, suchte sie seinen Mund und küßte ihn mit einer wahnsinnigen Gier.
    
    Er machte sich mühsam von ihr frei.
    
    "Susanne, bitte, laß' das, das geht doch nicht, nicht hier," keuchte er, wobei man ihm ansehen konnte, welche Mühe es ihm bereitete, sich zu beherrschen. Ich konnte es ihm nachfühlen. Ich an seiner Stelle hätte die Contenance sicherlich nicht wahren können und hätte meiner Freundin ganz bestimmt zumindest unter den Rock gefaßt. Aber ich hatte nicht mit der Hartnäckigkeit des Mädchens gerechnet.
    
    "Sie, Herr .....?" wandte sie sich mit leuchtenden Augen an mich, "dürfen wir...."
    
    "Ich heiße Michael," unterbrach ich sie, mich vorstellend," und ihr könnt ruhig Du zu mir sagen."
    
    "Gut, Michael, wir heißen Susanne und Rolf....."
    
    "Fein."
    
    "Also," ...
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