1. Die Schaufensterpuppe Kap. 09


    Datum: 25.07.2023, Kategorien: Fetisch Autor: byHeMaDo

    ... war auch schon ein paar mal dabei, wenn ich Kundinnen hatte. Aber das werden wir später noch mal genauer absprechen müssen. 1706 ist auch keine echte Puppe, so wie du und Veronika, sondern Ingrids Sklavin. Und mit unseren Kunden wirst du auch nichts zu tun bekommen«, erklärte Gertrud und Julia sah sie sichtlich erleichtert an.
    
    Wir gingen zusammen in die Teeküche und Gertrud machte uns Kaffee, während Heike zurück in den Laden ging.
    
    Es dauerte nicht lange, bis wir Stimmen hörten und kurz darauf kamen Ingrid und Heike herein.
    
    »Komm, lass dich mal anschauen«, sagte Ingrid. Ich stand auf und sie umrundete mich, wobei sie mich ausgiebig betrachtete.
    
    »Und wie sieht's unten drunter aus?«, wollte sie wissen.
    
    Alle außer Julia hatten mich nicht nur einmal nackt gesehen und so hatte ich keine Scheu, mich komplett auszuziehen. Ingrid aber auch Heike stimmten einen begeisterten Pfiff an, während ich mich um mich selbst drehte.
    
    Nachdem ich mich wieder gesetzt hatte, meine Kleider hatte ich nicht mehr angezogen, sondern auf einen Stuhl gelegt, sagte Gertrud: »Hol mal 1706, damit wir erzählen können, warum Julia hier ist.«
    
    »Nö, die bleibt bis morgen Abend im Schaufenster. Eine Strafe werde ich dafür sicher nicht abbrechen«, ...
    ... sagte Ingrid grimmig.
    
    Gertrud sah sie fragend an und Ingrid erzählte: »Du kennst Herrn Schubert? Schubert, so wie der Komponist?« Gertrud nickte und Heike fing an, breit zu grinsen. »Er hatte darum gebeten, kommen zu dürfen und ich hatte ihn vor die Wahl gestellt, entweder in vier Wochen oder gleich und mit der Sexpuppe, also 1706. Er wollte sofort und hat 1706 gewählt. Aber anscheinend ist er gar nicht mal so schlecht im Bett. 1706 konnte sich nicht mehr beherrschen und als beide gekommen sind, hat sie laut los gestöhnt und geschrien. Herr Schubert hat einen riesigen Schrecken bekommen und hat sich, als er von 1706 runter gesprungen ist, den Fuß verstaucht. Er war zu Recht ziemlich wütend und wird wohl nicht mehr wieder kommen. Dafür bleibt 1706 bis morgen Abend im Schaufenster.«
    
    »Au weia«, sagte Gertrud. »Ich hoffe, daß das kein Nachspiel haben wird.«
    
    »Nein, keine Angst, ich habe mit ihm geredet. Er ist zwar ziemlich sauer aber er will von einer Anzeige absehen. Und in Zukunft werde ich meine Kunden wohl besser darüber aufklären daß 1706 keine richtige Puppe ist. Ich glaube, Veronika hätte sich selbst dann besser unter Kontrolle gehabt, wenn sie komplett wach ist«, sagte sie mit einem anerkennenden Blick in meine Richtung. 
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